3.2 Berichte

 

Gefährten-Treffen Kölner Kreis

am 06. Mai 2017

Hermann Siefen

Aus zwei Gründen verlief die Begegnung in neuer Form: 1. weil der in den Vorjahren dafür jeweils gemietete Tagungsraum jetzt wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung stand und 2. dem Alter der Teilnehmer entsprechende Zugeständnisse zu machen waren. Die "widrigen Umstände" führten zu einer Einladung. 10 Interessierte trafen sich im Osten der Stadt Köln bei der Gefährtin Theresia van Heesch zu Hause. Von dem eigenen Porzellan ist - soviel ich weiß - nichts zerbrochen worden.

Unter dem Namen St. Gereon war mir in Köln nur eines der großen romanischen Gotteshäuser im Stadtzentrum bekannt, in der Pfarreiengemeinschaft Brück-Merheim jedoch nicht. Umso überraschter war ich, nun von dem Bauwerk, das die Bombenangriffe und Kriegswirren im Umfeld des Flughafens Köln-Bonn nicht nur überstanden hat, sondern von den inzwischen nach pastoralem Verwaltungsplan gemeinsam geführten Gemeinden und dem Erzbistum zu einem schmucken Gotteshaus erhalten geblieben ist. Es mag sein, dass der Frühling mit noch frischem Grün in der Umgebung und die Sonne in den bunten Gläsern der Rundbogenfenster mit altvertrauten Bildmotiven ihren besonderen Anteil dazu beigetragen haben, die Vorabendmesse einschließlich feierlichem sakramentalem Segen mitzufeiern: das passte alles zusammen! So kann ich es für mich sagen, dem es vergönnt ge-wesen ist, immer in der Heimatgemeinde leben und aktiv bei den baulichen Einrichtungen mitgestalten zu dürfen.

Wie intensiv der Fußweg zur Kirche als Pilgerweg dazu genutzt worden ist, sich über die vielen von Hans Fürtig vorgetragenen, anregenden Gedanken auszutauschen, blieb mir verborgen. Denn die mir noch un¬bekannten Hügel aus Treppenanlagen bei Kirchen ließen es ratsam erscheinen, anstelle des Rollstuhls das Auto zu benutzen. Aber diese Sorge war unbegründet: ein Stellplatz nahe und stufenlos an der Kir¬che war noch frei.

Es wird hoffentlich keine Eintagsfliege gewesen sein, sich in privatem Rahmen zu treffen. Allen Teilnehmern, Gästen, helfenden Händen und der Gastgeberin herzlichen Dank!